Huforthopädie nach Lehre der DHG e.V.
Als Huforthopädin akzeptiere ich, dass jedes Pferd individuell gebaut ist und unterschiedlichen Haltungs- sowie Nutzungsbedingungen ausgesetzt ist. Jeder Huf wird durch das persönliche Gangbild des Pferdes zum Unikat. Durch die Analyse der Hufstrukturen und Gebrauchsspuren erkenne ich die erforderlichen Bearbeitungsschritte, um die Vorteile des jeweiligen Hufs zu nutzen und seinen Schwächen entgegen zu wirken.
Im Gegensatz zur traditionellen Hufbearbeitung, die das Horn nach Ablauf eines Zeitintervalls durch einseitiges Kürzen wiederherstellt, arbeite ich mit vorausschauender gezielter Abriebsteuerung. Ich dünne die weniger belastete Hufwand aus, um eine schnellere Abnutzung zu fördern, während die mehr belastete Hufwand erhalten bleibt, um den Abrieb zu verlangsamen. Dies sichert einen gleichmäßigen Hornabrieb und verhindert ein ungemütliches Schiefwerden der Hufe.
Zur näheren Erläuterung der Huforthopädie empfehle ich die Homepage der Deutschen Huforthopädischen Gesellschaft DHG e.V. - https://www.dhgev.de


